Vom Neurowissenschaftler zum Spitalclown

Foto von Scarbor Siu auf Unsplash
Heute geht es um einen Neurowissenschaftler, der Spitalclown wurde, um den Gründer einer Zürcher Lebensmittelhilfe, der keine C-Bewilligung erhält, und um fünf Absagen der Schweizer Armee an Palantir-Software.
Dazu zehn Futurejobs und eine Gemeinschaft, die ihren Mitgliedern Geld für berufliche Neuorientierung zur Verfügung stellt.
Viel Spass beim Stöbern und einen guten Start in die Woche!
Herzlich,
Michael
Die Top 10 Futurejobs

#1 Medical Officer – Elimination of Mother-to-Child Transmission of HIV, Syphilis and Hepatitis B (Vollzeit) – WHO, Genf
Du koordinierst WHO-Leitlinien und unterstützt Staaten dabei, die Übertragung von HIV, Syphilis und Hepatitis B von Müttern auf ihre Kinder zu verhindern.
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#2 Operative Leitung Nationales Impulsprogramm zur Prävention von Gewalt im Alter (80–100 %) – Pro Senectute Schweiz, Zürich
Du baust das nationale Programm zur Prävention von Gewalt im Alter auf und koordinierst dessen Massnahmen mit Fachstellen und Behörden.
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#3 Programm-Manager:in für die inklusive Einführung der e-ID (60 %) – Allianz Digitale Inklusion Schweiz, Bern oder Zürich
Du koordinierst die inklusive Einführung der staatlichen e-ID, vergibst externe Mandate und sorgst dafür, dass Menschen mit digitalen Benachteiligungen berücksichtigt werden.
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#4 Energie-Ingenieur:in Industrie und Gewerbe (80–100 %) – Kanton Basel-Stadt, Basel
Du prüfst Fördergesuche von Unternehmen, kontrollierst Energiemassnahmen vor Ort und entwickelst das kantonale Fördermodell für Energieeffizienz weiter.
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#5 Abteilungsleiter:in Planung & Bau (80–100 %) – Stadt Brugg, Brugg
Du führst die Abteilung Planung & Bau, verantwortest das Investitionsbudget und leitest strategische Projekte der Stadtentwicklung.
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#6 Bereichsleiter:in Integration & Fallführung (80–100 %) – Kanton Zug, Zug
Du führst rund 50 Mitarbeitende, verantwortest die Sozialberatung für Geflüchtete und entwickelst ihre berufliche und soziale Integration weiter.
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#7 Zentralsekretär:in Service public und Gesundheitswesen (80–100 %) – Schweizerischer Gewerkschaftsbund, Bern
Du erarbeitest politische Positionen zur öffentlichen Grundversorgung und Gesundheitsfinanzierung und vertrittst sie gegenüber Parlament, Verwaltung und Kommissionen.
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#8 Projektleiter:in Klima und Mobilität (80 %) – Stadt Kloten, Kloten
Du setzt Klimaschutz- und Mobilitätsprojekte um, entwickelst die kommunale Energieplanung weiter und betreust das Klimacockpit der Stadt.
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#9 Advisor Climate Resilient Agriculture (60–80 %) – Helvetas, Zürich oder Bern
Du berätst Länderprogramme zu klimaresilienter Landwirtschaft, integrierst Klimarisiken in Projekte und entwickelst Finanzierungsanträge für neue Vorhaben.
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#10 Projektleiter:in Erneuerbare Energien (80–100 %) – Romande Energie, Morges
Du leitest erneuerbare Wärmeprojekte von der Planung über Finanzierung und Bewilligungen bis zur Realisierung und Inbetriebnahme.
Drei Signale
Er versorgt 2’000 Familien und bekommt keine C-Bewilligung
Amine Diare Conde versorgt in Zürich wöchentlich rund 2’000 Familien mit Lebensmitteln und erhält keine Niederlassungsbewilligung. Der ausgebildete Hochbauzeichner arbeitet in einem Architekturbüro und leitet ehrenamtlich den Verein «Essen für alle».
Vom Neurowissenschaftler zum Spitalclown
Yohann Thenaisie wechselte von der Neurowissenschaft am CHUV in Lausanne zur Theaterausbildung an der Manufacture. Seit Mai besucht er als «Doktor Eurêka» für die Stiftung Théodora hospitalisierte Kinder in der Genferseeregion.
Die Schweizer Armee sagt fünfmal Nein zu Palantir
Die Schweizer Armee und Armasuisse prüften Palantir-Software in fünf Fällen und entschieden sich jedes Mal dagegen. Bei drei Prüfungen spielten laut Recherchen von Republik und WAV Bedenken hinsichtlich der Kontrolle über militärische Daten eine Rolle.
Ein Experiment
Eine Gemeinschaftskasse für die Transformation
Seit 2020 zahlen Menschen bei Ting monatlich Geld in eine gemeinsame Kasse ein. Damit unterstützt die Gemeinschaft ihre Mitglieder finanziell bei Aus- und Weiterbildungen, beim Schritt in die Selbstständigkeit, bei der Gründung eigener Projekte oder bei einer Auszeit zur Neuorientierung.
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