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Schweizer Startup baut souveräne Antwort auf ChatGPT

Von 14.02.2026 Impact Stories Kommentare sind aus

Kuchen, Kündigung und Hausverkauf

Am 15. Dezember 2018 wird Jérôme Berthier 40 Jahre alt. Um 4 Uhr nachmittags isst er den Geburtstagskuchen – und reicht innerhalb einer Stunde seine Kündigung ein und verkauft sein Haus.

Midlife-Crisis? Vielleicht. Oder der Moment, in dem jemand beschliesst, seine nächsten 80’000 Arbeitsstunden anders einzusetzen.

Die Geburt von Deeplink.

Das Problem: KI ohne Souveränität

2019, als Berthier Deeplink gründete, war künstliche Intelligenz bereits das grosse Versprechen. Aber die Realität sah anders aus: Wer KI nutzen wollte, landete unweigerlich bei US-Konzernen wie Amazon, Google oder Microsoft. Kontrolle der Daten? Minimal. Transparenz? Kaum.

Für Schweizer Behörden, Städte und öffentliche Institutionen war das ein Dealbreaker. Sie brauchen KI, aber sie brauchen sie auf Schweizer Boden, unter Schweizer Recht, ohne Abhängigkeit von ausländischen Konzernen.

Genau hier setzt Deeplink an.

Die Lösung: 100% Schweizer KI

Deeplink ist eine KI-Arbeitsplattform, die fortschrittliche KI-Tools unter einem Dach vereint: Kund:innen nutzen ihr internes, sicheres und souveränes «ChatGPT» auf Basis ihrer eigenen Wissensdatenbank. Mit KI-Agenten automatisieren sie ihre Geschäftsprozesse und können auf Basis ihrer Daten virtuelle Assistenten erstellen. Im Fokus stehen KMU und öffentliche Verwaltungen.

Das alles wird in der Schweiz, auf der Cloud-Infrastruktur von Infomaniak, gehostet. Keine Daten verlassen das Land. Keine Abhängigkeit von OpenAI oder Alphabet.

Und das Ganze funktioniert ohne Code: Ein KI-Assistent lässt sich in wenigen Minuten aufsetzen, auch ohne Programmierkenntnisse.

Heute nutzen Städte wie Morges, Transportunternehmen wie die TL Lausanne und Bildungseinrichtungen wie das Centre de Formation C-FOR die Deeplink-Plattform. Und die Kunden bestätigen es: « Es ist sehr befriedigend, ein Werkzeug zu haben, das einen echten Mehrwert bietet und gleichzeitig lokale Kompetenz demonstriert», sagt Patrick Le Fort, Kommunikationsverantwortlicher der Stadt Morges.

Bootstrapped. Sechs Mitarbeitende. Sechs Jahre. 

Was Deeplink besonders macht, ist nicht nur die Technologie. Es ist die Art, wie das Unternehmen aufgebaut wurde.

Ohne jegliches Risikokapital. Oder wie Jérôme Berthier selbst sagt: «Das Bemerkenswerteste? Wir leben noch — nach sechs Jahren, ohne einen Franken externes Kapital.»

Und das in einer Branche, die von Milliarden-Investments und Hype-Zyklen getrieben wird.

Dreifach ausgezeichnet

Die Wirkung bleibt nicht unbemerkt:

Deeplink ist zertifizierte B Corp seit 2022 — mit einem Impact-Score von 110.6. Der Median normaler Unternehmen liegt bei 50.9. Das ist mehr als doppelt so gut.

2025 gewann das Team die Sword Startup Challenge als Sieger aus 78 Bewerbungen. Und beim Swiss Impact Forum im vergangenen November erhielt Deeplink den Swiss Future Award.

Warum Deeplink ein Futurejob-Arbeitgeber ist

Bei Futurejobs unterscheiden wir zwischen Jobs, die erhalten und Jobs, die gestalten. Dasselbe gilt für Arbeitgeber.

Ein Unternehmen, das KI-Lösungen auf Basis von US-Cloud-Diensten verkauft, optimiert das bestehende System. Das ist zwar legitim, verändert aber nichts an den Abhängigkeiten.

Deeplink tut genau das Gegenteil: Sie bauen eine Alternative. Eine Infrastruktur, die zeigt, dass KI und Souveränität, Innovation und Verantwortung, Wachstum und Nachhaltigkeit kein Widerspruch sein müssen.

Das ist Gestalten.

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